Meine Reise vom Yoga UND deM Krebs

Im März 2015 erhielt ich die Diagnose Brustkrebs. Ein riesen Schock wie bei allen anderen Frauen vor mir auch. Leere, Kälte, Angst, Verzweiflung. Es folgten lange Wochen mit Warten, Schmerzen, Angst aber auch immer wieder Hoffnung. Erste OP im April, Chemo bis September, alle 2 Wochen. Zu dieser Zeit war ich mitten in einer Yogalehrer Fortbildung im Airyoga München. Ein Traum, den ich mir nach vielen Jahren endlich erfüllt habe. Aufgeben? Niemals * Ich hangelte mich von Woche zu Woche und schaffte es tatsächlich bis zum Ende durchzuhalten. Ich konnte das Teachertraning sehr erfolgreich beenden und direkt im Anschluss bei Tanja Seehofer als Assistentin im Airyoga beginnen.

Woche für Woche habe ich assistiert. 2 Jahre lang. @tanjaseehofer.de . Immer noch ohne Haare. Am Anfang meiner Krankheit eine unvorstellbare Illusion. Sie so zu zeigen. Dann kamen lange Wochen der Bestrahlung. Ich kann es im nachhinein kaum glauben. Es hat trotz allem funktioniert. Es ging für mich, also geht es auch für alle anderen Frauen. Nicht immer ohne Problemen, aber es ist viel mehr möglich als man sich vorstellen kann. Ich bin sicher ohne tägliche Yoga Praxis, der radikalen Ernährungsumstellung plus meiner positiver Einstellung hätte ich diese Strapazen niemals so gut überstehen können. Aber dazu mehr in meinen Stunden.



Normalität

Vor der Diagnose, bestand mein Leben aus Familie, Sport, Yoga, Job. War das perfekt oder vielleicht überhaupt nicht?


Alptraum

3 Wochen später. OP, Chemo, Angst, Wut, Stress, Schmerzen.


Hoffnung

Nicht aufgeben trotz allem. Jeden Tag im hier und im jetzt leben. Ich habe erst zu diesem Zeitpunkt begriffen was das wirklich bedeutet.